The world is sick, so kiss me quick.

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Man kennt ja dieses Gefühl, dass man irgendwann, je älter man wird, immer mehr versteht, warum einem die Eltern eben all die Dinge mal gesagt haben, die sie eben so sagen. Erschreckt stellt man dann fest, dass es einen auch stört, wenn schmutziges Geschirr in der Wohnung rumsteht und nicht mal eben schnell in die Spülmaschine geräumt wird. Oder dass man Teenies auch peinlich findet, die sich gegenseitig Uschi nennen und “chillen” und “leck mich fett” sagen.

Naja, also, je älter man wird, desto klarer werden die Dinge. Zumindest für mich. Ich würde es als eine Art Reduktion aufs Wesentliche beschreiben. Als wenn sich das Bild langsam klärt und alles überbleibt, was wirklich wichtig ist.

Sicher, in diesem Bild befinden sich bei mir auch die Wedges, die ich unbedingt haben muss oder ein neuer Plasma-Fernseher. Was ich aber meine ist eher emotionaler Art – Menschen.

So wird mir immer klarer, dass alles noch so scheiße laufen kann, beispielsweise im Job, wenn man die richtigen Menschen um sich hat, wird das total egal. Früher hätte mich eine Situation, wie die in der ich mich momentan befinde bis in meine Träume verfolgt. Sie hätte mein Privatleben aufgerieben und ich hätte alle und vor allem mich damit wahnsinnig gemacht.

Heute verlasse ich die Räume des Schreckens und freue mich schon beim ersten Schritt auf das was da kommt und wartet. Gestern abend kam ich spät nach Hause in eine komplett dunkle Wohnung. Sofort sank mein Herz und ich dachte: Ach manno, wo ist denn der Mann, wie langweilig. Aber ein lautes Schnarchen aus dem Wohnzimmer überzeugte mich davon, dass ich gar nicht alleine war. Da lag Sebastian wie ohnmächtig auf den Sofa. Mit Schuhen an, die Jacke grad noch so vorher ausbekommmen auf dem Boden und schlief. Und allein dieser Anblick machte mich so glücklich, dass da gar nichts anderes dazwischen kann.

Und wenn ich beispielsweise darüber nachdenke, dass ich momentan wichtige Entscheidungen treffen muss und ich in vielen Dingen gerade machtlos bin, dann denke ich viel lieber darüber nach, dass in 2 Wochen meine Eltern zum Schwiegereltern kennen lernen für ein langes Wochenende zu uns kommen. Und schon scheint wieder die Sonne, weil eben die richtigen Menschen an meiner Seite sind.

Da macht es dann auch nichts mehr aus, dass die möglicherweise falschen mich den Rest des Tages umgeben. In diesem Sinne: Fuck you very much.

This entry was written by Kaethe, posted on 2. September 2010 at 10:01, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.

Happy Hamsterday.

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Ok, die Sonne blitzt durch die Wolkendecke und ich raffe mich zu einem Post auf. Der versprochene Geburtstagseintrag, relativ zeitnah sogar.

Also, gestern war mein Geburtstag. Wisst ihr ja sicher alle, weil ich es mehrmals und minütlich ausgerufen habe über den Tag verteilt. Sicher habe ich von einigen von euch auch verlangt “Bestimmer” an meinem “Bestimmertag” zu sein und Sachen für euch zu entscheiden.

Mit mit ein paar von euch habe ich morgens, mittags und abends mich selbst gefeiert. Das war wirklich toll. Denn ich gehöre nicht zu den Leuten, die sich beschämt weg drehen, wenn jemand für sie singt. Im Gegenteil, ich hüpfe erfreut auf und ab, klatsche wie ein kleines Kind. Kurz: Ich liebe es Geburtstag zu haben.

Als ich morgens in die Agentur kam, wartete ein Wahnsinns-Geburtstagstisch auf mich. Luftschlangen, Girlande, Muffins, Gebäck, noch mehr Muffins und ein Geschenk. Kein gewöhnliches muss man sagen und man muss weit ausholen um den Sinn dahinter zu verstehen.

Als hier in der Agentur alle Mitarbeiter fotografiert wurden, ich berichtete sogar davon, wurden einige Bilder danach sehr stark in der Post bearbeitet. Eins davon war meins. Da mir der Retouch-Mann versuchte meine Augenringe wegzuzaubern, verwandelte er mein Gesicht dabei in ein völlig neues. In das eines asiatischen Hamsters.

Noch heute bin ich stolz auf die Difinition des Looks. Obwohl ich zwischenzeitig darüber nachdachte es zu bereuen, weil es in den gängigen Sprachgebrauch über meine Person aufgenommen wurde. Aber dieser Beschreibung habe ich mein fantastisches Agentur-Geburtstagsgeschenk zu verdanken – ein asiatischer Hamster.

Der wohnt nun bei Sebastian und mir und wurde mit freudigen Ausrufen empfangen. Ein Geschwisterchen für ihn wurde direkt gestern Nacht noch bestellt und ich glaube auch weitere Accessoires, zwecks Parkour-Erweiterung.

Der Hamster heißt Herr Käthe, dem eine andere Geschichte vorrausgeht, die ich hier aber sein lasse. Gestern durfte er lange aufbleiben, weil mein schmaler Geburtstagskreis, der von Nachtschichten gebeutelt auf ein Minimum reduziert war, nach dem Sushi-Gelage noch in unsere Küche zog. Dort durfte Herr Käthe unter dem Tisch herumrollen, wie er wollte und Frauen wie Männer waren entzückt von unserem neuen Haustier.

Um 4 Uhr morgens gingen wir dann mit Herrn Käthe ins Bett. Er schlief die erste Nacht neben dem Bett. Meinen Geburtstag muss ich also in Zukunft teilen. Mit Herrn Käthes Jahrestag. Aber das ist ok.

This entry was written by Kaethe, posted on 1. September 2010 at 16:42, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.

I just write to say I’m sorry.

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Ja, ich weiß, hier passiert ja gar nichts. Mir fehlt momentan einfach der Antrieb. Das hat verschiedene Gründe. Das nicht vorhandene Wetter ist einer davon. Ein viel größerer ist aber die Unzufriedenheit, die sich von 9.30 bis 18.30 breit macht und daran arbeite ich im Kopf grad so viel, dass ich keine Zeit und Lust auf schöne, tolle, aufregende und bunte Geschichten im Internet habe. Da ich irgendwie denke, dass das Internet die gar nicht verdient hat, weil es mir ja auch nicht weiter hilft.

Egal, ich weiß – ihr habt die Geschichten verdient und ich verspreche, dass es ganz bald wieder welche geben wird. Vorab kann ich sagen, dass ich einen wundervollen Geburtstag hatte, der sogar zwischen 9.30 und 18.30 sehr viel Spaß gemacht hat. Sogar soviel Spaß, dass er einen eigenen Eintrag verdient. Aber wie gesagt: Dazu später.

This entry was written by Kaethe, posted on at 11:17, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.

Am plattdeutschen Strand.

Sind die Fische im Wasser und selten an Land. Hab ich grad als Ohrwurm.

Worum es hier, nach tagelanger Abwesenheit, eigentlich geht, ist mein Wochenende bei meinen Eltern. Dort fuhr ich schweren Herzens ohne Sebastian hin, weil er arbeiten musste. Aber dazu später mehr.

Ich kam freitags nachts an und ging dann auch nach ein paar Schluck Rotwein in meinem ehemaligen Kinderzimmer ins Bett. Das hatten mir meine beiden süßen Cousinen nachmittags bezogen, allerdings für Zwei. Denn die beiden hofften immer noch, dass Sebastian doch noch mit kommen würde.

Dass ich Freitag früh ins Bett gegangen war, kam mir dann Samstag morgens zu Gute, weil ich den Mädels versprochen hatte, dass, wenn ich schon so spät ankomme, ich wenigstens am Samstag früh aufstehe. Und früh ist bei so jungen Menschen ja nicht 10, sondern eher 8. Das kriegte ich dann aber auch ohne Probleme hin und kriegte dafür erstmal eine feine Frisur im Salon “Ana-Lena & Eileen” verpasst.

Überall in Deutschland regnete, donnerste und blitzte es, nur in Nordholz, einem Dorf, das auf den Wetterkarten gar nicht erst drauf ist, da schien Samstag die Sonne. Deshalb fuhren wir an den Strand. Dort stapften wir erst kniehoch im Watt herum und angelten später mit einer selbst gebauten Angel Krebse. Die wurden natürlich später wieder ins Meer entlassen. Was anderes würde mein Patenkind und Hobby-Tierschützerin Eileen auch gar nicht zu lassen.

Auf Grund des feines Wetters rief ich also erstmal Lisa und Sebastian an, um sie neidisch zu machen. Das klappte auch ganz gut und ich saß abends müde und zufrieden mit meiner Mutter auf der Terasse, als auf einmal Sebastian mit Reisetasche in der Hand um die Ecke kam. Mir verschlug es erstmal den Atem und meine Mutter sagte zufrieden: Gut, dass ich 4 Zucchinis gemacht hab.

Tja, da war er. Mein Mann, mein Überraschungsmann. Und ich strahlte das restliche Wochenende um so mehr. Die Mädels waren auch sehr zufrieden. Hatte doch Eileen grad noch in ihrem Geburtstagsvideo gesagt, während sie das Päckchen von Sebastian und mir auspackte: Sebastian, den mag ich am liebsten.

Und die Sonne schien auch am Sonntag noch ein bißchen für uns. So dass fein gegrillt werden konnte, ich in der Sonne eines meiner Mädchenbücher zu Ende lesen konnte und von den Mädels dabei noch die Füße massiert bekam.

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This entry was written by Kaethe, posted on 18. August 2010 at 21:25, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.

Flower power.

Da ich heute krank war, blieb mir nichts anderes übrig, als es mir da schön zu machen, wo ich mich aufhielt: in der Wohnung. Und zwar mit ordentlich viel Grün- und Buntzeug. Dazu dann 1-24 Folgen Cougar Town und schon geht’s mir besser.

Dann noch passend zu den Topfblumen die Finger- und Fußnägel lackiert, Yogurette aus dem Eisfach und dazu Erdbeer-Quark und Vanille-Griesbrei. 100prozentige Heilung garantiert.

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This entry was written by Kaethe, posted on 9. August 2010 at 18:35, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.

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