Writer/ Designer/ Model/ Planner/ Idiot.

Mir geht es gut. So richtig gut. Und es tut mir leid, dass ich mich bei vielen von Euch so gar nicht melde. Aber wie das so ist mit Kindern, wenn es ihnen gut geht, melden sie sich nicht. Also macht euch keine Sorgen, falls ihr daran gedacht habt. Macht euch lieber was zu essen, um meine Lieblings Line noch einmal aufzugreifen.

Ich arbeite sehr viel grad. Obwohl ich mich schlecht konzentrieren kann, weil ich aufgeregt bin, wie ein kleines Kind. Ich hüpfe auf und ab auf meinem Rückenschonenende Stuhl und tippe wie wild Emails. So ungefähr 35 am Tag. Hin und her mit demjenigen, der mich so aufgeregt macht und der eigentlich nur ein Stockwerk unter mir sitzt.

Und auch wenn ich so wenig Zeit habe momentan, für Euch, so ist es doch aber schön, dass wir alle ja jetzt unendlich viel Zeit gemeinsam haben. Denn ich bleibe ja hier bei Euch. Dementsprechend – keine Eile, ihr werdet mich schon zu fassen bekommen.

Für die Cuxhavener: ich habe Urlaub über Weihnachten. Komme am 22. oder so zu Euch und bleibe auch ne ganze Weile. Spätestens da kann ich euch dann den Wahnsinn der letzten 4 Wochen erklären, der mein Leben umgekrempelt hat. Das würde hier zu weit gehen und ich kann es auch einfach nicht aufschreiben. Und das soll was heißen, denn schreiben geht ja eigentlich immer bei mir.

Für die Berliner. Am Mittwoch, den 26.11. bin ich in Berlin. Für einen Tag. Aber immerhin. Wer mich sehen will, melde sich doch einfach, ich würde mich so freuen.

Für Lisa: irgendwann werde auch ich mich nicht mehr wie ein Teenager benehmen und du hast mich zurück. Unsere Couch, unser Eis, unsere Pfannkuchen, unser Sido. Versprochen.

Neben der ganzen Hektik warte ich auf Feedback von der PRINZ Hamburg. Ich habe einen Probetext geschrieben, abgeschickt und warte nun, ob sie ihn mögen. Ich hoffe es sehr.

Für Euch hier ein Zitataus einem Text zu dem Thema “Letztens in Hamburg”. Im übrigen ist dies auch ein Auszug aus der Nacht, die mein Leben umgekrempelt hat:

sonntagmorgensamhafen

Stolz tragen wir unsere Sammlung an den Hafen. Etwas erhöht, mit dem Blick auf die Queen Mary, setzen wir uns und halten kurz den Atem an. Das müsste man öfter tun, schießt es mir durch den Kopf. Klar, es gibt dieses Gerede vom Fischmarkt nach einer durchgetanzten Nacht, aber das hier ist was anderes. Wir erwischen genau den Moment, an dem Hamburg das erste Mal an diesem Sonntagmorgen blinzelt, sich streckt und wir sind dabei, wie es ganz langsam erwacht.

This entry was written by Kaethe, posted on 19. November 2008 at 00:45, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.

London. Wir verstehen uns.

Ich war mit Regi bei den London International Awards. Wir haben 1 mal Gold und 2mal Silber abgeholt. Wir hatten Spaß, wir haben getrunken und getanzt. Also ich zumindest. 
Im übrigen, diese Aufnahme von oben, nicht so gut. Ich habe die Anzahl meiner Kinns den Awards angepasst, damit sie nicht so alleine sind.

Ich erzähle bald mehr, kann grad nicht. Aber ich komme wieder, versprochen.

This entry was written by Kaethe, posted on 10. November 2008 at 15:24, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.

Bleibt alles anders.

Tja, jetzt stehe ich da, besser gesagt liege und alles war vor knapp einer Woche noch anders. Noch gut, noch in den Schienen, noch so wie es sollte. Egal, wie ichs nenne, erklären kann ichs nicht recht, aber ich werde es versuchen.
Vor knapp 8 Tagen habe ich jemanden kennen gelernt, der meinen Blick auf die Welt ein bißchen geschärft hat. Wir haben stundenlang geredet, ohne uns wirklich zu kennen und ich war fasziniert von seinem Glauben daran, dass alles gut wird. Gleichzeitig hat derjenige, der daran glaubt, dass alles gut wird, mir gezeigt, dass nicht alles gut ist, einfach so. Zumindest habe ich seine Worte für mich so interpretiert.
Das war vor 8 Tagen. Und nun  steht bei mir alles Kopf.
Ich werde nicht nach Amerika gehen, ich werde nicht zu Julian gehen, ich werde versuchen wieder daran zu glauben, dass man in meinem Job etwas bewegen kann und ich werde einfach mal nicht so zufrieden sein.
Ich glaube es hat sich gelohnt alles umzuschmeißen, aus der Bequemlichkeit auszubrechen und sich selbst zwischendurch zu fragen, was zur Hölle man sich dabei gedacht hat, denn ich fühle mich grad das erste mal seit langer Zeit wieder so richtig lebendig.
Ich kann verstehen wenn ein paar von Euch das hier lesen und denken, jetzt hat sie endgültig den Verstand verloren und macht hier einen auf emo. Ich weiß, ich weiß, es kommt irgendwie aus dem nichts und ich kann es auch nicht recht erklären. Ich habe es letzte Woche ein paar Mal versucht, auch mal mit ein paar Glas Rotwein dazu, aber es ist, als wäre ein Ruck durch mein Leben gegangen, der alles umgeworfen hat und ich habe einen Riesenspaß daran es alles neu wieder anzuordnen.
In der Kurzform: Freut euch, dass ich euch erhalten bleibe.
Und ich freu mich noch soviel mehr. Wahnsinn.

This entry was written by Kaethe, posted on 3. November 2008 at 00:47, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.