Das erste Jahr von vielen.

meiner. einer. der eine.

Das wird mein Jahr. Ganz sicher. Ich habe es im Urin. Das hat im übrigen eher was mit dem Gefühl zu tun, nicht mit der Farbe oder so, aber das nur am Rande.
Erstmal Euch allen natürlich ein tolles, neues Jahr 2009. Ein Jahr voller Liebe, Sex, Geld, Überraschungen, Herzklopfen, Gänsehaut und lecker Essen. Essen ist sehr wichtig und macht unheimlich viel Spaß. Ich hab wieder den Zugang zum Essen gefunden. Das hat mich minimal von meinem Traum BMI abgebracht, aber maximal mein Glück gesteigert. Ich kann es jedem nur empfehlen. Aber auch das nur im Rande.
Denn worum es hier heute gehen soll ist der Mann, der mir dieses Essen und aber auch das Glück bringt: Sebastian.
Sebastian ist derjenige, der mich von Amerika abgehalten hat, ohne sich wirklich anzustrengen. Derjenige, den ich einfach mal in 2 Wochen so nah an mich rangelassen habe, wie es viele in 25 Jahren nicht gekommen sind. Zwischen Sebastian und mir gibt es eine so extreme Verbundenheit, dass wir uns seit dem 25. Oktober nicht mehr von der Seite weichen. Und ich  fand es noch nie so toll zu zweit zu sein. Wer mich kennt, der weiß – ich neige normalerweise zu Einengungsangstanfällen bei solch extremer Nähe, aber nicht bei ihm. Ich würde ihn am liebsten an mich binden. Nackt, wenn ich die Wahl habe, aber vor die hat mich bisher niemand gestellt.
Wenn ich uns und was uns passiert ist jetzt mal mit ein wenig Abstand betrachte (mehr als 5 cm sind da bei mir allerdings nicht drin), dann würde ich sagen, dass wir uns gefunden haben, ohne uns zu suchen. Jaha, das ist ganz unglaublich kitschig. Ich könnte auch sagen, wir sind wie kleine Kinder aufeinander zugelaufen, ohne Angst zu haben hinzufallen, weil wir es erstens nicht besser wissen und es uns zweitens total egal ist. Seit ich ihn kenne ist meine Zeitrechnung nicht mehr existent. Ich weiß nie welcher Wochentag ist, weiß auch nicht wie lange wir uns eigentlich schon kennen und immer noch fliegt die zeit an uns vorbei. Wir reden miteinander bis morgens um 5, wir lernen Eltern, Freunde und Macken im Schnelldurchlauf kennen. Aber nicht dieser Schnelldurchlauf, wo man nichts mitbekommt. Im Gegenteil, ich habe das Gefühl ich kenne Sebastian schon ewig. Und ich habe das Gefühl er kennt mich schon ewig. Wer hätte gedacht, dass es noch jemanden gibt, der sich wie ein Kind darüber freut eine Mini-Winni-Würstchenkette in einen Pizzarand einzubauen?
Ich bin unglaublich glücklich, dass ich ihn gefunden habe und ich lasse ihn nicht mehr weg.
Das weiß er auch und er freut sich drüber. Passt also. Wie alles bei uns.

This entry was written by Kaethe, posted on 14. Januar 2009 at 00:43, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.