Das gemeine Faultier bewohnt hauptsächlich Betten, Sofas und Sessel Nord-, Mittel- und Süddeutschlands.
Fast sein gesamtes einzelgängerisches Leben findet mit dem Rücken nach unten in einer bequemen Position statt. Es ernährt sich fast ausschließlich von Schokolade, Gummibärchen und Kuchen. Die einzige Tätigkeit, zu der es aus dem Bett herausklettert, abgesehen vom etwaigen Bettwechsel, ist der Austritt. Derart sparsam mit Energie versorgt, bewegen Faultiere sich so, wie es ihr Name beschreibt: scheinbar wie in Zeitlupe, mühsam und zögerlich räkeln sie sich durchs Leben. Sie schlafen knapp 16 Stunden täglich (nur der Koala schläft noch länger, bis zu 20 Stunden). Dies allerdings nur in Gefangenschaft – neue Untersuchungen haben ergeben, dass Faultiere in freier Wildbahn viel weniger schlafen als bislang angenommen, und zwar nur 9,6 Stunden pro Tag.
Draussen wirkt sie besonders unbeholfen und schutzlos, weshalb es seinen Aufenthalt dort auch so kurz wie möglich hölt. Im Club zeigt es sich dagegen als erstaunlich guter Tänzer.
This entry was written by , posted on 23. Februar 2009 at 15:48, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.
Es ist Karneval. Das ist auch an mir nicht vorbeigegangen. Leider. Denn ich hasse es stark.
Versteht mich nicht falsch. Wenn ihr Rheinländer seid oder dort lebt und ab dem 11.11. der Alkohol praktisch genetisch durch eure Adern fließt, dann bin ich ganz bei euch. Aber wenn man aus Hamburg kommt, oder aus Berlin oder da wohnt, warum zur Hölle drapiert man sich als Nutte oder Priester und rennt in eine ständige Vertretung? WARUM? Warum tut man es sich an, dass fremde Leute einem Küsse aufdrücken und alle denken, nur weil sie verkleidet sind, würden sie nicht für die Dinge bestraft, die sie tun? Nicht Karnevalisten, die Karneval feiern, sind dieselben Leute, die auf dem Ballermann im Neonstring auf dem Tisch tanzen, die auf dem Kiez ihren Junggesellinnenabschied feiern und die in Gruppen und Alkohol gemischt in Plastikflaschen in den Freizeitpark fahren.
Durch Zufall ist mir heute ein Bild unter den Cursor geraten, das durchaus beweist, dass auch ich mal versucht habe Karneval zu feiern. Das war halt damals so, als man 5 war und im Kindergarten. Aber schon da zeichnete sich ab, dass ich als Erdbeere niemals glücklich werden würde.
This entry was written by , posted on 20. Februar 2009 at 15:06, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.
Zu meiner neuen Seite.
Das hier wird die Weiterführung von Käte’s Welt sein. Der einfache Grund dafür: Ich wollte eine eigene Domain, die mich nicht 5 Euro im Monat kostet, so wie jimdo es getan hätte. Ich freue mich, dass ihr bei mir geblieben seid und wünsche Euch viel Spaß. Und los!
Achso. Wer Lust hat etwas zu sagen, zu kommentieren oder mir einfach nur Küsse zu schicken, der klicke einfach auf die jeweilige Überschrift und lande dann bei “Comment”. Ich freu mich drauf.
This entry was written by , posted on 16. Februar 2009 at 18:06, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.
Hab ich noch gar nicht erzählt – ich habe jetzt eine Zweitwohnung. In der Annenstraße 17.
Denn wie es der Zufall mal wieder von Sebastian und mir wollte, hat er ziemlich schnell eine ziemlich tolle Wohnung gefunden und die auch noch in ziemlicher Nähe zu mir. Genau 7 Häuser trennen uns. Eigentlich sollten es 8 sein, aber die No. 21 ist wie der Bahngleis bei Harry Potter fürs menschliche Auge nicht erfassbar. Für meins zumindest nicht.
Da sind wir also. Die No. 33 und die No. 17. Ich habe fleissig meine Klamotten auf beide Wohnungen verteilt. Alle Kosmetikartikel zweimal gekauft. Und pendel nun fröhlich.
Wir führen eine glückliche Nahbeziehung, in der es mir gestattet ist Nachrichten an seinem Kühlschrank zu hinterlassen. Das mache ich genauso gerne, wie ich mich dort bekochen lasse. Gestern grad gabs Pfannkuchen für mich. Denn es gibt nichts besseres, als sich kleine kleine Mädchen bei Germany’s Next Topmodel anzugucken und dabei schön einen Pfannkuchen mit Nutella zu verspeisen, oder auch zwei.
This entry was written by , posted on 13. Februar 2009 at 00:30, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.
Zurück aus Paris. Zurück am Schreibtisch. Noch bin ich unentdeckt geblieben, noch ist meine Nackenmuskulatur entspannt. Gerade jetzt in diesem Moment warte ich auf eine Ofenkartoffel mit allem drum und dran. Ah da ist sie. Hmm lecker.
Achso, ja Paris. Paris war toll. Paris hat mich in sich verliebt gemacht. Trotz 2 Tagen komischem Wetter, trotz Lisas herausgesprungener Kniescheibe und trotz nicht warm werden wollender Dusche. Denn die Wohnung war so unglaublich toll (Fotos kriegt ihr noch zu sehen, müssen entwickelt werden). Wir haben mitten in Marais gewohnt, wo man nur vor die Tür gehen musste, um im Mini-Läden-und-romantische-Cafés-Wunderland zu sein. Ich habe mich extrem selten aus Sebastians Arm gelöst und wenn dann nur um einen Coffee-to-Go oder ein Kleideungsstück in die Hand zu nehmen. Paris ist tatsächlich die Stadt der Liebe. Es könnte aber auch sein, dass momentan auch Gelsenkirchen für mich die Stadt der Liebe wäre.
Nun aber zu dem was ich gemacht und nicht gemacht habe in Paris:
• Ich habe im Louvre die Mona Lisa besucht, die im übrigen überhaupt nicht beeindruckend war, die Sau
• Habe bestimmt 5 Liter französischen Rotwein getrunken
• Hab im Bus Nummer 73 Paris besichtigt, an der Seine entlang, im Dunkeln, war toll.
• Ich habe den Eiffelturm gesehen. Nur von weitem allerdings, aber er hat geblinkt, zweimal.
• Ich war auf dem größten Flohmarkt Europas, dessen kleiner Antik-Markt allerdings viel beeindruckender war.
• Ich habe keine Muscheln gegessen. Auch keine Schnecken.
• Ich war nicht auf dem Eiffelturm, weil es 12 Euro kostet.
• Ich habe niemandem was mitgebracht, weil ich viel zu sehr mit mir beschäftigt war.
• Ich habe mich verliebt. In Paris und gleich noch mal in Sebastian.
This entry was written by , posted on 11. Februar 2009 at 00:35, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.