Groß verschenkt und lange angekündigt. Letztes Wochenende war es dann soweit. Oma und Opa, Mama und Papa und Bruder trudelten alle nach und nach am Freitags spätem Nachmittag in Berlin ein.
Ich hatte mir extra freigenommen und zu dem Zeitpunkt einen unvergleichlichen Einkausmarathon hinter mir. Ich wollte ja schließlich mein neues Berliner Leben samt Mann und Wohnung im allerbesten Licht erscheinen lassen. Eben diesem Licht widmete ich meinen Vormittag. Da war ich mit Lisa bei Ikea, um Vorhänge zu kaufen. Um nämlich genau dieses Licht abends aus dem Wohnzimmer zu verbannen, denn dort sollten schließlich Familienmitglieder 1 bis 3 schlafen. Nachdem ich also bei dem großen Schweden für lächerliche 60 Euro Gardinen erstanden hatte, galt es nur noch die komplette Einrichtung von Lisa zusammen zu suchen. Dabei habe ich Erstaunliches festgestellt: Männer zwischen 40 und 60 sind extrem anfällig für stöhnende junge Frauen, die hilflos in Regal 30 Fach 1 an einem 60 Kilo Paket ziehen. Nur ein schwaches Stöhnen und schon eilen mindestens 4 Graumelierte herbei und ziehen vereint an dem Paket.
Zweite Erkenntnis dieses Vormittags: eine Expresslieferung ist günstiger, als eine normale. Erklären werde ich das nicht, dafür gibt es Anna auf www.ikea.de.
So, nun zu meinem weiteren Tagesverlauf. Zurück von Ikea mit dem Taxi, weil es ja eh alles schon so lange gedauert hat und shoppen auch echt anstrengend ist, geht es auch schon daran eben diese geshoppten Gardienen aufzuhängen – soll ja nicht alles umsonst gewesen sein. Dann die letzten Putzarbeiten verrichten und weiter gehts in den 24h Rewe in der Kulturbrauerei, um die Einkaufsliste abzuarbeiten, die mir Sebastian per Email zugesandt hatte. Das ist gar nicht so einfach, wie man denkt. Woher soll ich denn als Pseudo-hausfrau wissen, ob Rinder-Minuten-Steak, das gleiche wie ein Rinderfilet ist. Es gab nur das Erste und damit mussten dann alle leben, dafür aber sehr gut.
So, zurück vom Einkaufen stellte ich fest, dass die Blumen fehlten. Ihr mögt jetzt vielleicht sagen: Ja und? Mir hingegen steigen die Tränen in die Augen, denn ich finde in eine schöne Wohnung gehören auch schöne Blumen. So! Dann fiel mir ein: kein Alkohol, dabei ist der doch fast wichtiger, als was zu essen. Nagut, ich also 5 Sekunden (echt jetzt) geduscht und wieder runter zum Asia-Boy meines Vertrauens und zack steht auch schon meine Verwandtschaft vor der Tür. Perfektes Timing, mir sieht man den Stress kaum an, sagt zumindest Oma, aber die ist eh viel mehr damit beschäftigt meinem Bruder zu sagen, dass er mal was essen soll. So dünn isser, tsssss. Zu mir sagt das nie jemand. Niemals niemand. Naja egal.
Was wir alles an diesem Wochenende erlebt haben, kann ich jetzt grad gar nicht beschreiben. Bin so fertig vom Aufschreiben meinem Freitags. Aber ich kann schon mal ein paar Bilder von der sonntägigen Spreefahrt zeigen. Die war wirklich wirklich schön und nur zu empfehlen. Sippe, Spree und Sonne Teil 2 folgt. Muss mich erst erholen.
This entry was written by , posted on 22. September 2009 at 15:23, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.
Am 15. September zieht meine Lisa her. Endlich. Michaela ist ja schon da und ich bin so nah am Melrose Place wie nie zuvor.
Da wohnten ja einfach ALLE Freunde in einem Gebäudekomplex. Wir sind jetzt schonmal zu fünft. Allerdings war es da damals auch Gang und Gebe das alle mindesntes einmal mit jedem im Bett waren, daraus dann diverse Kinder entstanden sind und man später gemerkt hat, dass man eigentlich verwandt ist – das machen wir nicht. Aber sonst alles. Unter dem Titel “Prenzl’berg – like Melrose Place ohne Pool”.
Das witzigste ist, dass es aussieht, als wäre Ela tatsächlich in der ersten Staffel dabei gewesen.
This entry was written by , posted on 8. September 2009 at 11:47, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.
Sebastian führt ein Doppelleben. Eins als Mann an meiner Seite. Eins als Birne. Bernd die Birne.
Dieser und noch ein paar weitere sind die neuen Spots für O2o, von ihm.
Writing and starring by Sebastian Oehme. Sozusagen.
This entry was written by , posted on at 11:38, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.