Ja zu Blah.

…und Ja zum Wochenende. In diesem Sinne: Blah she said and left the building. Bis Montag.

sunday

This entry was written by Kaethe, posted on 30. April 2010 at 16:55, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.

Love and Icecream.

Gestern gab es neben Opa’s Geburtstag auch noch Liebe und Eis. Liebe in Form dieses wirklich wunderschönen Armbands, das ich wahrscheinlich erst wieder ablegen werden, wenn es von selbst abfällt. Und Eis in Form einer Kugel Erdbeer und einer Kugel Schwarze Johannisbeere in der Kreuzberger Mittagspause. Mit Weißwein und Grillen am Abend war der 29. Apil 2009 eine ziemlich runde Sache.

love

Nun erhoffe ich mir nach einem Termin um 16 Uhr den Ausblick auf ein freies Wochenende. Besonders, weil doch der 1. Mai ist und ich keine Lust habe hier in Kreuzberg auf dem Weg zur Arbeit mit Ziegelsteinen beworfen zu werden, nur weil ich weder genug links noch genug rechts bin. Das Spektakel guck ich mir doch lieber von der Ferne an und tanze statt dessen in den Mai.

This entry was written by Kaethe, posted on at 09:24, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.

I’m afraid, because there’s only one of you.

Opa_rund

Heute hat mein Opa Geburtstag. Er ist jetzt 84. Wow, 84! Das ist echt alt. Und das meine ich nicht negativ. Für mich ist Alter absolut nichts Negatives. Ich kann es kaum erwarten älter zu werden und damit auch weise zu werden und ruhiger, gelassener und konzentrierter auf das Wesentliche. Seit ich denken kann gibt es meinen Opa. Klar, denn es gab ihn ja sogar schon, bevor ich denken konnte. Sogar schon bevor meine Mutter darüber nachdenken konnte mich zu kriegen.

Mein Opa Alfons ist, denke ich, der Mensch, der mein Leben am meisten beeinflusst hat. Dadurch, dass er einfach vom Tag meiner Geburt an, an meiner Seite war. Und das nicht, weil er es muss, sondern weil er es will. Es gibt Bilder von ihm und mir, da liegen wir im Garten auf dem Rasen. Dass ich liege ist kein Wunder, denn ich kann zu dem Zeitpunkt weder stehen noch sitzen. Aber auch mein Opa liegt. Er robbt mit mir in seiner blauen Arbeitsjacke über den Boden und auch wenn meine Erinnerung daran eher eine an das ist, was ich auf den Foto sehe, bin ich doch ziemlich sicher: Er liebt das – mich.

Seit meiner Geburt, hat er sich mit mir auf einer Ebene bewegt. Als ich noch nicht laufen konnte, hat ers einfach auch nicht gemacht. Als ich dann laufen wollte, hat ers mit mir gemacht. Und als ich Fahrrad fahren wollte, hat er es mit mir zusammen auf der Straße vor unserem Haus geübt. Mit einer selbst geschweißten Stange, die hinten in mein strahlend blaues Fahrrad gesteckt werden konnte – zum Festhalten. Also fuhr ich und er lief neben mir und beteuerte er hält mich fest, hat er aber gar nicht. Und so konnte ich bereits nach ein paar Wochen Fahrrad fahren. Ohne Stützräder.

Und auch jetzt habe ich das Gefühl wir sind auf einer Ebene. Sicher, mittlerweile laufe ich mehr oder weniger fehlerfrei aufrecht, das macht es ihm leichter, aber auch sonst, sind wir auf einer Augenhöhe. Und heute ist er 84 und ich 26. Aber ich bin für ihn nicht mehr die kleine Kathi, die erst noch lernen muss. Ob es nun Laufen, Fahrradfahren oder Radschlagen ist. Manche Enkelkinder bleiben für immer Enkelkinder. Ich habe das Gefühl ich bin für ihn natürlich Enkelkind, aber auch eine ernstzunehmende Erwachsene geworden. Und wenn ich mit meinem Opa telefoniere, dann ist es lustig für beide und wir verfallen beide sofort in den norddeutschen Slang, der bei ihm fast schon Plattdeutsch ist, bei mir einfach nur ein bißchen loggereres Deutsch.

Und wenn ich dann nach so einem Telefonat hier sitze und lächle, wie jetzt gerade, dann denke ich: Jeder sollte so einen Opa haben. Ich weiß aber, dass sehr sehr viele Leute so einen Opa eben nicht haben. Ich in nicht edel genug um diesen Menschen meinen Opa anzubieten, aber ich dachte ich schreibe wenigstens darüber, wie toll so ein Opa sein kann. Und hoffe, dass einige, die das lesen dann ihren Opa anrufen. Und vielleicht gibt es ja auch was zu lachen.

This entry was written by Kaethe, posted on 29. April 2010 at 14:42, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.

(x^2+y^2-1)^3-x^2*y^3 = 0

Die Formel für den Herzschlag. Da ich für Mathematik einfach gar kein Verständnis habe, könnte ich die Formel nun selbstständig nicht so verändern, dass sie meinen beschleunigten Herzschlag von diesem Wochenende darstellt. Aber wen interessieren schon Formeln? Eine Beschreibung in Wort und Bild gibt da eh mehr her und wie der Zufall es so will, beherrsche ich diese beiden wirklich sehr viel besser als Methematik.
Vor einigen Monaten war es noch so, dass mich mein polterndes Herz nachts mit seinen Rhytmusstörungen weckte. Aus diesen holprigen und unbeholfenen Sprüngen ist ein immer stärker werdendes Pochen geworden, dass gemeinsam mit meiner Liebe zu Berlin immer stärker wird. Ich gehöre ja zu den wenigen Menschen, die Berlin auch im Winter ein wenig Liebe entgegenbringen. Wird es aber Sommer gibt es kein Halten mehr und ich würde am liebsten vor die Haustür treten und der Welt erkären, wie sehr ich diese Stadt liebe. Unterstützt wird dieses Gefühl und auch der Herzschlag von Sebastian. Ohne den sowohl die Stadt, als auch mein Herz nicht das wären, was sie sind. Statt also dieses Wochenende vor die Tür zu treten und Liebesschwüre herauszuschreien, trat ich erstmal auf den Balkon – unser erstes Balkon-Frühstück in diesem Jahr! Und genau auf eben diesem Balkon läutete ich dann später am Tag auch die Sonnenbadezeit ein. Nur im Bikini ließ es sicher hervorragend auf den frisch lasierten Möbeln aushalten und nach einem 500 ml Aprikosensorbet, 1l Rhabarberschorle und ein paar Teintstufen brauner stieg ich dann doch herab auf die Straße. Erst um mich mit “Noah and the Whale” und später mit dem besten Pfefferminzeis der Stadt zu treffen. Wenn ich so zurück blicke, habe ich momentan eine Beste-Wochenenden-überhaupt-Glückssträhne. Ich drücke die Daumen, dass das so bleibt, denn so gefällts mir.

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This entry was written by Kaethe, posted on 26. April 2010 at 11:29, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.

Awesome No.5

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So stehts geschrieben an den Wänden der Männertoilette des Chanel Headquarters. Und so wirds zu mir geliefert in ca. 1 Woche. Awesome, isn’t it?

This entry was written by Kaethe, posted on 23. April 2010 at 19:41, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.

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