On ne peut pas avoir le beurre et l’argent du beurre.

paris

Doch! Man kann dazu sogar noch einen tollen Balkon haben. Besser gesagt eine Dachterasse in Paris. In 10 Tagen hat Sebastian Geburtstag, in 11 Tagen sind wir in Paris – mein Ostergeschenk. Und ich hoffe dann scheint die Sonne genauso so auf das Dach unseres Apartments, damit wir dort jeden Morgen frische Croissants und Café au Lait frühstücken können.
Mehr Fotos gibt es natürlich erst, wenn wir wirklich da waren. Bis dahin: Au revoir!

This entry was written by Kaethe, posted on 31. Mai 2010 at 16:57, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.

It was an exquisite waste of time.

nothing

Schon als Teenager stellte ich mir die doch recht philosophische Frage, ob man tatsächlich nichts tut, wenn man sagt: Ich tue nichts. Denn wenn ich nichts tue, dann liege ich auf dem Sofa und lese ein kitschiges Buch. Oder ich bade. Oder schlafe. Oder schaue fern. Das wäre dann ja schon wieder nicht nichts. Und genau wie damals stoße ich dann an meine Erklärungsgrenzen und lasse es einfach sein. Stattdessen freue ich mich lieber darüber und zehre sogar noch davon, dass ich gestern einfach nichts getan habe.

Nachdem wir Freitag direkt nach der Arbeit in die Feierabendweinschorle einstiegen, das Ganze lediglich basierend auf einer Sushi-Rolle, wachte ich nämlich Samstag morgens mit einem ordentlichen Kater auf. Den versuchten wir dann in der Sonne wegzufrühstücken und ein wenig später noch wegzushoppen. Klappte auch und so konnten wir dann “Das Lena-Phänomen” von Sofa aus beobachten ohne dabei stärkere Schmerzen zu haben, als der Eurovision Song Contest sowieso auslöst.

Und obwohl das Samstagabend-Programm ein alkoholfreies und sowieso schon sehr faules war, musste ich am Sonntag dann einfach absolut nichts tun. Und das habe ich auch geschafft. Bis um 12 geschlafen, dann im Bett gefrühstückt und “Kiss ass” geguckt, der im Übrigen phänomenal gut ist. Dann Sebastian kurz jemandem beim Umzug helfen lassen und dann vom Bett über die Badewanne aufs Sofa.

Ein super Wochenende, dem ich es auch verzeihen konnte, dass es uns nur Samstag ein wenig Sonne geschenkt hat. Denn zum Nichts-tun gehört eins bei mir garantiert nicht: Sonnenschein draussen vor dem Fenster.

This entry was written by Kaethe, posted on at 09:37, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.

The prettiest girl in the park.

Kann man sein, wenn man diese schönen Stücke von I love cutie pie kauft und trägt. Im Park. Geht aber auch zur Arbeit, zum Tanzen und sogar im Bett. Wo auch immer man eben eine Teeparty, wie bei Alice in Wonderland feiern möchte. Ich war heute noch nicht im Park. Aber ja vielleicht morgen. Allerdings kann dort dann nur eine die Schönste sein. Also schlagt zu.

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This entry was written by Kaethe, posted on 29. Mai 2010 at 19:17, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.

Ich möchte diesen Teppich nicht kaufen.

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Da hat er Recht, der Herr Palahniuk. Nur ist es ja bei mir leider so, dass ich mein eigenes Opfer bin. Ich denke mir den Mist aus und müsste also doch eigentlich wissen, dass die Hälfte davon gelogen ist.

Und trotzdem ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich vor dem von selbst vebrierenden Mascara stehe und denke: “Hmm, interessant. Ob das wohl funktioniert? Ich werde es ausprobieren.” Wenn ich Glück habe, kommt in genau diesem Moment jemand wie meine Mutter, Sebastian oder Lisa, nimmt es mir aus der Hand und sagt: “Schatz, das brauchst du nicht, das ist doch Quatsch.”

Und dann werde ich an einer Hand davon weggezogen während ich dem guten Stück wehleidig hinterherschaue. Nach einigen Minuten ist das Produkt aber auch schon wieder vergessen. Schnelllebig, wie die Werbung eben. Brutal.

Aber nicht immer kann mir geholfen werden. So kaufe ich zum Beispiel vehement die Sorte Taschentücher von Tempo die “Ideal für Heuschnupfen” ist. Und können die auch was oder kosten die nur so 20 Cent mehr? Was weiß ich, die werden das schon wissen, die Tempowissenschaftler, warum mir das als Heuschnupfenopfer gut tun. Und wenn man nur fest genug daran glaubt, dann funktioniert das auch.

Denn wenn ich meine Wäsche mit genau dem Waschmittel wasche, das den “Grauschleier” entfernt und “Weißer als weiß” macht, dann empfinde ich das auch so, wenn ich alles aus der Waschmaschine herauszerre. Genauso wie bei meinem Volumenshampoo. Wer mein Haar kennt weiß, dass es ihm nicht an Volumen fehlt. Meinen Haar fehlt es sowieso an überhaupt nichts. Und trotzdem ist es der Teil an meinem Körper, für den ich das meiste Geld ausgebe. Aber es macht mich glücklich und das ist jawohl die paar Cent wert, die ich da aus dem Fenster werfe.

Glück durch Konsum. Was für ein Claim.

This entry was written by Kaethe, posted on 28. Mai 2010 at 11:28, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.

Good things come to those who are great.

Eine Frage, die mich schon mein gesamtes Berufsleben lang beschäftigt: Lieber Hinnehmen oder Beschweren? Was genau ist effizienter im Bezug aufs Vorrankommen in der Karriere.

Als ich vor 7 Jahren anfing in der Werbung zu arbeiten, hätte ich nicht im Leben daran gedacht mich bei irgendjemandem über irgendwas zu beschweren. Irgendwann merkte ich dann aber, dass die immer nette Käthe, die alle Jobs macht dadurch einen Nachteil ihren schlecht gelaunten Kollegen gegenüber hat. Und zwar einen finanziellen. Denn wenn ich doch immer so glücklich lächle im Meeting, kann ich doch mit meinem Gehalt gar nicht unzufrieden sein. Warum also mehr geben?

Dann habe ich angefangen die Aufmüpfige zu sein. Immer die Arme zu verschränken und erstmal mit einem Kopfschütteln zu sagen: Ne, das geht nicht. Ich hab keine Zeit. Ne. Ne. Ne. Allerdings ging mir diese Art nach ein paar Jahren extrem auf die Nerven, besonders wenn ich Kollegen beobachtete, die das Gleiche machten.

Und leider widerspricht Meckerei meinem Gemüt im Allgemein. Ich finde Menschen unglaublich anstrengend, die andauernd meckern und jammern. Meine Schlussfolgerung daraus: Ich muss einen Mittelweg finden. Einen, der auf den ersten Blick klar macht: Das ist keine Zicke, mit der kann ich aber auch nicht machen, was ich will. Allerdings ist das leichter gesagt, als getan.

Heute ist es so, dass ich immerhin gelernt habe bei Kritik nicht sofort so auszurasten, dass ich jemandem und auf lange Zeit damit auch mir was antue. Das ist schon mal ein Schritt auf den Mittelweg. Ein zweiter Schritt ist die gezielte Agression und Resistenz gegenüber ausgesuchten Kollegen. Klar, meinem Chef kann ich nicht sagen: Ne, mach ich nicht. Dafür aber dem Berater, oder dem Teampartner. So ergrummel ich mir meinen Respekt ohne es mir mit den wichtigen Leuten zu versauen.

Es scheint mir, als habe ich nicht den Mittelweg gefunden, aber mir einen Trampelpfad mitten durchs Kriegsgebiet geschaffen. Auf dem laufe ich momentan sehr gut, mal gucken, wo er hinführt.

meh

This entry was written by Kaethe, posted on 27. Mai 2010 at 10:23, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.

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