Ich sitze hier, trinke “Unseren Wintergenuss Tee” von Milford und möchte nicht arbeiten. Dieses Wetter und die Stimmung, die es mit sich bringt sind einfach absolut tödlich für Motivation zur Arbeit. Da hilfts auch nicht den Sommer mit nem Wintertee zu unterdrücken.
Wenn man mal ehrlich ist, kommt man doch morgens nur zur Arbeit um abends endlich wieder weg zu gehen. Und sich dann schön an die Spree zu setzen, Füße ins Wasser beim Club der Visionäre. Oder zum Italiener – Fußball gucken und Pizza, Pasta essen. Oder zu Hause auf den Balkon mit nem Alsterwasser – mehr Sprite als Bier.
Und genau daran denke ich auch ab 9.30. Vielleicht sogar schon vorher, wenn ich auf dem Rad sitze. Denn diese Sonnenstrahlen, die einem ins Gesicht, auf den Rechner und in den Rücken scheinen, sind wie kleine Engelszungen, die andauernd rufen: Käthe, warum bist du denn hier drin? Warum bist du nicht draussen? Warum liegt du nicht im Park, liest Mädchenbücher und isst Eiscreme?”
Die kleinen Schweine. Aber sie haben ja recht. Genau das sollte ich alles tun. Allerdings muss ja auch das Geld für Mädchenbücher und Eiscreme verdient werden – um nur einiges zu nennen. Insofern gebe ich mich wohl mit sonnigen Feierabenden und Wochenenden zufrieden. Die weiß man vielleicht sogar mehr zu schätzen, wenn man den Rest des Sommers kontinuierlich verpasst.
This entry was written by , posted on 30. Juni 2010 at 09:08, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.
Mit “You’ve got the love” im Remix von Florence and the Machine und The XX auf den Ohren und dem neuen Fahrrad unterm Hintern lässt sich der Weg zur Arbeit ganz hervorragend zurück legen. Zwar radle ich exakt dieselbe Strecke, die ich auch mit der Tram zurück lege, allerdings sieht man soviel mehr. Und die Sonne scheint einem ins Gesicht. Dabei verliebt man sich dann neu. In sich selbst, seinen Mann und natürlich die Stadt.
Liebe hin oder her – leider schwitzt man, wenn nicht schon während der Fahrt, danach sehr stark. Ach was heißt hier “man”? Ich schwitze stark. Veschwinde nach der Ankunft immer erstmal für 15 Minuten auf der Toilette, um mich zu beruhigen. Dabei ist es gar nicht so anstrengend, aber mein Körper schwitzt und schwitzt. Was ja bekanntlich der Abkühlung dient. Während der Fahrt erledigt das nämlich noch der Fahrtwind. Aber sobald ich mein Rad hier in den zweiten Stock getragen habe, geht es los.
Habe deshalb sogar ein zweites T-Shirt dabei. Traurig aber wahr. Andererseits, was ist schon der Respekt seiner Kollegen wegen einer schweißfreien Stirn gegen die morgendlichen 20 Minuten Verlieben? Nichts nämlich. Und deshalb wird weiter geradelt, weiter geschwitzt und weiter gelächelt.
This entry was written by , posted on 29. Juni 2010 at 10:35, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.
Es gibt Neues und Tolles von MiMaMeise. Und diesmal sogar umsonst. Naja fast, ein bißchen Glück braucht man, aber sonst nichts. Und zwar hier: Fkids are older. Ich hab schon mitgemacht und gewinne nun für Lisa und mich je einmal Sommer für um den Hals. Daumen drücken.
This entry was written by , posted on 28. Juni 2010 at 19:46, filed under Allgemeines. Leave a comment or view the discussion at the permalink.
Hier also die Mohnmuffins zum Nachbacken. Auf mich warten noch welche zu Hause, sonst wär ich glatt neidisch.
Du brauchst:
310 g Mehl
2 TL Backpulver
40 g Mohn
250 g Zucker
2 Ei(er)
250 g saure Sahne
2 EL Zitronenschale, abgeriebene
60 ml Zitronensaft
200 g Doppelrahmfrischkäse
Und dann:
Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Das Mehl in eine Schüssel sieben und den Mohn und 185 g Zucker zufügen. Eier, saure Sahne, Zitronenschale und 2 EL Zitronensaft in eine Schüssel geben, miteinander verquirlen und zum Mehl und den anderen Zutaten geben. Rühren bis alles vermischt ist.
Den Teig in die 12 Muffinformen geben (ich hab 24 kleine genommen) und 20 Minuten backen. 5 Minuten abkühlen lassen.
Ich hatte gestern abend nichts fürs Frosting da. Wenn ihr eins wollt, dann so:
Frischkäse mit dem restlichen Zucker und Zitronensaft in eine Schüssel geben und aufschlagen. Die Masse auf den Muffins verteilen.
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Alles schmilzt und es ist gut so. Da man beim Public Viewing, wie gestern bei RTL gesehen, ja während so einem aufreibenden Spiel schon mal ohnmächtig wird, machen wir Private Viewing. Dieses Wochenende nicht wie angekündigt bei uns, sondern bei Michael. Der verfügt nämlich über einen Balkon, der fast schon eine Dachterasse ist und hat einen HD Fernseher. Das Zweite ist mir zwar egal, den Männern aber nicht. Also guckten wir dort Freitag Abend und verbanden das mit einer Art Einweihnungsfeier. Diese setzen wir dann gestern zum Deutschland-Spiel fort mit selbstgemachten Burgern auf Philipp’s Lean Mean Fleisch Maschine von Goerge Foreman. Verrücktes Teil. Aber lecker.
Zum Nachtisch gab’s bei uns Zuhause dann noch Mohn Muffins, die wirklich unglaublich lecker waren. Ich habe sie auch für Euch fotografiert, die gibt es dann aber samt Rezept ert morgen oder heute abend.
Was auch noch eine Erwähnung wert ist, ist die 60minütige Ganzkörpermassage am Samstag. Einmal im Monat gönnen wir uns das und es wirkt echte Wunder. Bin ja wirklich kein Entspannungstalent, aber die Wohlfühler schaffen es doch immer wieder, dass ich danach das Gefühl des Schwebens habe. Und so schwebten Sebastian und ich abends noch mal kurz auf ein paar California Rolls zu Wasabi und dann wieder zurück ins Bett.
Mehr haben wir dieses Wochenende tatsächlich nicht gemacht. Es ist leider wie im Fluge ans uns vorbei gerauscht. Aber so ist das ja immer mit besonders schönen Dingen.
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